Ostsee 2023 – 08 – Etappe 6

Die sechste Etappe – von Barth nach Stralsund

Die Pension Eshramo in Barth war nur für eine Nacht unsere Unterkunft. Nach dem hervorragenden Frühstück verlassen wir Barth Richtung Osten. Am Ende der Stadt finden wir den Radweg nach Stralsund. Hier geht es mitten durch eine ansprechende Landschaft entlang des Barther Boddens.

Naturschutzgebiet Barhöft

Wir fahren bis zur Halbinsel Barhöft. Ein wunderschönes Naturschutzgebiet. Wir sind fast alleine auf diesem Weg. Nach dem vielen Radverkehr vom Vortag direkt entspannend.

Stralsund

Über Klausdorf und Kramerhof nähern wir uns Stralsund. Am Stadtrand entdecken wir eine Ferienhaussiedlung. Hier stehen, wie in einer Wohnsiedlung kleine, schmucke Ferienhäuser mit Blick auf Rügen.

Entlang der Sundpromenade erreichen wir den Hafen von Stralsund. Ein Wahrzeichen, das Segelschulschiff „Gorch Fock II“ liegt leider derzeit wegen Wartungsarbeiten nicht vor Anker. Kopfsteinpflaster erschweren das Radfahren. Wir kommen zum „Alten Markt Stralsund“. Hier sind gerade viele Oldtimer ausgestellt.

Passend zur Altstadt eine prächtige Autoschau. Viele Geschäfte und eine ansprechende Fußgängerzone prägen diesen Teil der Stadt. Mittels Google-Maps suchen wir unser Quartier für die nächsten beiden Nächte, das Altstadthotel Peiß in der Tribseer Straße.

Wir haben uns vorab dieses Quartier ausgesucht, da es erstens in Altstadtnähe und zweitens nur 300 m vom Bahnhof weg ist. Wir werden bei der Abreise bald in der Früh mit dem RE5 wieder nach Fürstenberg/Havel fahren.
Der Chef des Hauses begrüßt uns herzlich, hilft uns beim Hineinräumen des Gepäcks und wir beziehen im obersten Stockwerk unser Zimmer.


Nach einer kurzen Pause schwingen wir uns auf unsere Räder und machen eine Entdeckungsfahrt nach Rügen. Wir setzen über die alte Brücke auf die Insel Rügen über. Entlang der neuen imposanten Rügendammbrücke erreichen wir die Insel und fahren nach Altefähr.

Dieser Strand liegt genau gegenüber Stralsund. Das für diese Gegend übliche Kopfsteinpflaster lässt uns dorthin rumpeln. Aber die Aussicht dort ist einfach überwältigend. Wir genießen die Sonne und machen uns wieder auf den windigen Rückweg.


Die Fahrräder sind verstaut und wir bekommen Hunger. Meine Frau war letztes Jahr mit ihrer Freundin und ihren Schwestern in einem sehr zu empfehlenden Lokal. Da liegt es nahe, dass wir auch dort einkehren. Das „City Döner 3“ liegt am Neuen Markt. Wir setzen uns in den Gastgarten. Meine Frau zeigt dem Kellner das Foto vom Vorjahr und wir werden sofort bestens betreut.


Nach einem kurzen Abendspaziergang kehren wir noch am alten Markt beim goldenen Löwen ein. Bedingt, dass in Stralsund keine öffentliche Toilette mehr um diese Zeit geöffnet hat, ist diese Einkehr notwendig.

Hier bekommen wir eine besondere Spezialität „Eis im Einweckglas“.

Wir schlendern nach diesem Genuss durch die Altstadt zurück zu unserem Hotel und freuen uns auf den nächsten Tag.

Maximilian Zauner – BLOG