Ostsee 2023 – 02 – Es geht los

Es geht los

740 Kilometer trennen unseren Heimatort und Fürstenberg an der Havel. Wir waren schon mehrmals mit dem Auto in Berlin/Potsdam. Daher entscheiden wir uns die Strecke an einem Tag zurückzulegen. Ab Potsdam ist es noch ca. eine Stunde Fahrzeit.

Wir haben Glück. Die Anreise ab Autobahnauffahrt Ort im Inkreis bis Fürstenberg/Havel verläuft ohne Staus und Behinderungen. Aufregend ist die Route, die mein Navi in Berlin vorschlägt. Wir queren die Großstadt direkt auf der Stadtautobahn. Platzangst auf der Straße sollte man keine haben.

Nördlich von Berlin fahren wir auf die berühmte B96, zu DDR-Zeiten die bekannteste Schnellstraße.
Kurz nach 14 Uhr erreichen wir unser Ziel. Wir stellen das Auto in die Halle bei der Marina Fürstenberg. Die Fahrräder kommen vom Anhänger und werden beladen. Jeder von uns hat für die Tour zwei Satteltaschen und einen Rucksack. In diesen ist alles, was wir benötigen.


Auf dem Weg vom Autostellplatz zum Hotel „Zur Alten Bornmühle“ bemerken wir, dass die Stadt beeindruckend ist, aber leider die B96 mitten durch die Innenstadt führt. Staus sind bei dieser Engstelle vorprogrammiert. Diese Straße ist eine wichtige Verbindung zwischen Berlin und Stralsund. Sie endet auf der Insel Rügen.
Wir beziehen unser Zimmer mit Ausblick auf den Baalensee. Einer der drei Seen von Fürstenberg. Alle verbunden durch die Havel.

Baalensee


Bei uns ist es üblich, dass wir nach der langen Autofahrt gleich eine kleine Radtour absolvieren, um wieder in Bewegung zu kommen. Wir fahren durch die Stadt und begeben uns entlang eines ausgeschilderten Radweges Richtung Ravensbrück.

Vorbei an der Gedenkstätte des ehemaligen Frauenkonzentrationslagers zum Stolpsee und nach Himmelpfort. Dieser kleine Ort ist besonders zur Adventszeit für das Ambiente bekannt.

Stolpsee

Bezeichnend für diese Gegend sind die Mischwälder. Natur pur.
Gut gelaunt genießen wir am Abend die herrliche Aussicht auf den See und freuen uns auf den Start der Tour am Morgen!

Maximilian Zauner – BLOG